Der Titel sagt ja schon alles. Ich möchte dir in diesem kurzen Artikel erklären, warum ich mich für den Bachelorstudiengang „Tourismusmanagement“ an der Hochschule München entschieden habe.

Nun, nach meinem Abitur stand die Entscheidung „Tourismus“ studieren zu wollen, ziemlich schnell fest. Warum? Ganz einfach. Ich hatte die gleiche Begründung wie so ziemlich jeder den du fragen wirst. Weil ich gerne viel Reisen möchte! Dass man mit diesem Abschluss eher selten viel reist, wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht.

Der Wille war also da. Doch was braucht man dann? Na klar, eine Universität bzw. eine Hochschule die den Studiengang auch anbietet. Also ging für mich eine lange Phase der Recherche los. Die Website Tourismus studieren hat mir dabei sehr geholfen. Hier findest du viele wichtige Informationen rund um das Studienfach, eine Liste der verschiedenen Hochschulen an denen du studieren kannst (sowohl staatlich als auch privat), der Unterschied zwischen einem dualen Studium und einem in Vollzeit und vieles mehr!


Dual oder Vollzeit?


Meiner bescheidenen, persönlichen Meinung nach, macht ein duales Tourismusstudium nur Sinn, wenn du jetzt schon genau weißt, dass du nach dem Studium in der Hotellerie oder Gastronomie bleiben möchtest. Falls das nicht der Fall ist, ist das Vollzeitstudium für dich die bessere Wahl. Hierfür sollten sich all diejenigen entscheiden, die entweder noch nicht wissen was sie nach dem Studium machen möchten oder wissen, dass sie in der Hotellerie nicht Zuhause sind.

Der Vorteil des dualen Studiums ist die Verbindung einer praktischen Ausbildung mit einem theoretischen Studium. Hierbei musst du leider auf deine Semesterferien verzichten, hast aber, je nach Hochschule, am Ende teilweise sogar zwei Abschlüsse. Für alle, deren Ziel es ist, irgendwo auf der Welt ein Hotel zu leiten oder eine hohe Position in einer großen Hotelkette inne zu haben, ist das duale Studium genau das Richtige.

Warum habe ich mich also für ein Vollzeitstudium entschieden? Ganz einfach. Weil ich auf keinen Fall in der Hotellerie arbeiten möchte. (Sorry, not sorry) Das habe ich nach knapp zwei Jahren arbeiten in diesem Bereich für mich herausgefunden. Es war eine Erfahrung die sehr wichtig für mein Leben war und mich persönlich sehr viel weiter gebracht hat, jedoch möchte ich nicht wieder dahin zurück.

Daher fiel meine Wahl also auf das theoretische Studium. Der große Vorteil des touristischen Vollzeitstudiums, gerade an der Hochschule München, ist, dass es sehr breit gefächert ist.

Die ersten drei Semester sind geprägt von einem betriebswirtschaftlichen Grundstudium, dass zwar nervig ist (ich meine, zwei ganze Semester Statistik UND ein Semester Mathe? Really?) aber auch gewährleistet, dass du nach deinem Abschluss nicht in der Tourismusbranche und ihren schlechten Gehältern bleiben musst. Denn durch das BWL Grundlagenstudium, kannst du in jedem Teil der Wirtschaft (egal wo auf der Welt) gut Fuß fassen.

Das vierte Semester (in dem ich mich zur Zeit befinde), ist ein Praxissemester. Du suchst dir also im Laufe des dritten Semesters einen Praktikumsplatz und verbringst dann zwischen 18 und 20 Wochen in einem Betrieb „deiner Wahl“. In diesem Semester werden keine Prüfungen geschrieben. Lediglich ein Praktikumsbericht wird von dir verlangt sowie deine Anwesenheit bei dem Einführungs- und Abschlussblock in der Hochschule. Das ist, so finde ich, einer der großen Vorteile der Hochschule München. Hier hast du die Möglichkeit sehr wichtige Berufserfahrung zu sammeln, deine gelernten Inhalte aus dem Studium ein erstes Mal anzuwenden und schon einmal einen Überblick zu bekommen, welche Berufe für dich überhaupt interessant sein könnten.

Nachdem du dein Praktikum absolviert hast, kannst du dich in den darauffolgenden drei Semestern spezialisieren. Hierfür gibt es verschiedene Seminare, Wahlfächer, Fallstudien und Schwerpunkte die gewählt werden können.


Berufsaussichten


Deine Berufsaussichten hängen stark von deiner Wahl der Studienform als auch von der Wahl der Hochschule ab. Hierbei habe ich gemerkt, dass staatliche Hochschulen auf dem freien Markt tatsächlich höher angesehen sind als private (ich übernehme keine Gewähr!). Viele Arbeitgeber sind nämlich der Ansicht, dass der „private“ Bachelor gekauft wird, während man sich den staatlichen erarbeiten muss. – Nicht meine Worte.

Tatsache ist, dass du mit einem Tourismusstudium sehr viele verschiedene Berufsmöglichkeiten hast, die ich dir hier niemals alle aufzählen könnte.

Bei einem theoretischen Studium kannst du dich entweder selbstständig machen oder in so gut wie jeder Firma arbeiten. Kannst ins Marketing, in die Buchhaltung, in den Einkauf, ins Projektmanagement etc. Hier gilt allerdings: während dem Studium unbedingt schon Erfahrungen in den Bereichen sammeln!

Bei einem dualen Abschluss hast du sehr gute Chancen in der Gastronomie und Hotellerie schnell nach oben zu kommen oder ebenfalls, dank großer praktischer Kenntnisse, einen eigenen erfolgreichen Betrieb zu leiten.


Meine Erfahrungen mit dem Studiengang


Man möchte es nicht meinen aber dieser Studiengang ist echt nicht einfach! Gerade an der Hochschule München sind die Anforderungen ziemlich hoch und das Lernpensum groß (freundlich ausgedrückt). Ich persönlich finde es auch besser an einer Hochschule zu studieren und nicht an einer Universität. Die Anonymität wie sie es dort gibt, existiert hier nicht. Wir haben kleine Kurse, die Dozenten kennen uns zum Teil beim Namen und es herrscht eine recht familiäre Atmosphäre.

Durch die Möglichkeit mit Hilfe von Wahlfächern, Seminaren, Fallstudien etc. seinen Studiengang zudem so zu personalisieren, dass er auf spätere Berufswünsche angepasst werden kann und so den Studenten optimal vorbereitet, denke ich, dass dies ein perfekter Studiengang ist, für jeden dem BWL zu langweilig ist. Und natürlich dem der gerne reist 😜

Irgendwelche Fragen unbeantwortet oder habt ihr noch etwas hinzuzufügen? Lasst mir einen Kommentar da!

Und natürlich: Sharing is Caring 😘

2 Replies to “Tourismusmanagement studieren”

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